der Schuh
Fitness
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Schuhe aus dem Bereich Fitness kann man grob in 2 Gruppen
einteilen:
In Softboots und in Hardboots (Bild). Softboots
zeichnen sich durch ein weiches Material des Schaftes aus und
können dadurch, meist mit Hilfe einer Schnürung, sehr
bequem dem Fuß angepaßt werden (keine Druck-stellen).
Hardboots hingegen, bestehen meist aus einem weichen
Innenschuh und einer robusten Außenschale, auf der mehrere
Schnallen montiert sind, die den gewünschten Halt im Schuh
verleihen.
Durch die robuste Bauweise ist der Hardboot in allen Sparten
für Einsteiger sehr gut geeignet. Der Softboot hingegen,
ist auf Bequem-lichkeit hin ausgerichtet und ermöglicht
dadurch ein stundenlanges Fahren, ohne danach ein taubes Gefühl
in den F?en zu haben. Durch sein weiches aber nicht sehr scheuerfestes
Obermaterial empfiehlt es sich nicht, regelm?ig damit Hockey
zu spielen oder damit in die Half-pipe zu gehen (mangelnder
seitlicher Halt im Sprunggelenk; siehe Stuntskate!). |
Stunt
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Der gute Stuntschuh besitzt meist einen weichen, gut gepolsterten
Innen- schuh, der in einer äußerst robusten Schale
steckt. Diese Schale bietet dem Sprunggelenk durch ihre hochgezogene
Form und Härte optimalen seitlichen Halt, sodaß Verletzungen
in diesem Bereich nahezu auszuschließen sind.
Um dem Fuß den nötigen Halt im Stuntskate zu geben,
ist nicht nur die Schnürung sondern auch die Top-Schnalle
von großer Bedeutung. Diese Schnalle sollte bei einem
guten Schuh durch einen Vorsprung der Schale im geschlossenen
Zustand gegen Schläge bei Stürzen geschützt sein.
Auf weitere Schnallen wird beim Stuntskates verzichtet, da diese
bei Stürzen der hohen Materialanforderung nicht standhalten
würden.
Um auch der Ferse perfekten Halt im Schuh zu bieten, werden
für die meisten Stuntskates auch noch Powerstraps angeboten.
Diese ziehen von einer Seite der Ferse über den Rist zur
anderen Seite der Ferse und werden mit Stahlkabeln am Schuh
befestigt (siehe Bild). |
Hockey
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Der Hockeyschuh ist so konzipiert, daß er schnelle Antritte
und abrupte Stops ohne Probleme übersteht. Damit der Spieler
diese ausführen kann, ist der Schuh außen aus reißfestem
Nylon, daß durch eine Schnürung perfekt an den Fuß
angepaßt werden kann, um jede Bewegung des Fußes
sofort auf den Skate und somit auf den Asphalt übertragen
zu können. Innen besteht er meist aus Kunstleder oder Leder.
Auf Dämpfung wird aus dem oben genannten Grund gr?tenteils
verzichtet.
Um den Fuß trotz des reißfesten aber nicht schlagsicheren
Nylons zu schützen, hat jeder Hockeyskate zusätzlich
noch einen Zehenschutz aus harten Kunststoff. Durch eine leichte
Polsterung im Inneren des Schuhs, wird auch das Sprunggelenk
vor Schlägen geschützt.
Für den Einsteiger ist der Hockeyskate nicht sehr bequem
und nicht leicht zu fahren, da er das Sprunggelenk nicht so
sehr fixiert, wie es beim Stuntskate der Fall ist. Diese Freiheit
benötigt aber jeder gut Hockeyspieler um den Schuh exakt
aus dem Sprunggelenk steuern zu können und damit eine hohe
Wendigkeit zu erreichen. |
Speed
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Der Speedskate ist, wie der Name schon sagt, auf hohe Geschwindigkeiten
ausgelegt. Das auffallendste an diesem Schuh, ist die lange
Schiene und die große Freiheit des Sprunggelenks. Diese
benötigt der Speedskater um den Schuh ganz exakt aus dem
Sprunggelenk steuern und aufsetzen zu können. Dafür
ist es notwendig, daß er, wie der Hockeyskate, am Fuß
ganz exakt anliegt. Dieses wird durch eine Schnürung, die
am Leder des Speedskates angebracht ist, erreicht.
Um trotz des niedrigen Schuhs dem Skater genügend Halt
zu gewährleisten, werden die Speedskates mit einer Schale
aus Carbon-Kevlar- oder Fieberglas verstärkt, die bei teureren
Modellen exakt der Ergonomie des Fußes angepaßt
werden.
Für Einsteiger aber auch für etwas geübtere Skater
ist es nicht so einfach einen Speedskate zu fahren, da das Sprunggelenk
ungewohnt frei liegt. Durch regelm?iges Training wird die Muskulatur
in diesem Bereich gestärkt und die Gefahr von Bänderverletzungen
minimiert. |
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